Mit freundlicher Unterstützung
der Deutschen Gesellschaft für
Krisenmanagement (DGfKM) e.V.
und der Partnerunternehmen:
| Mehr |
| Mehr |
| Mehr |
| Mehr |
|
|
"Public Private Partnership und strategische Führung" – Wie staatliche Einrichtungen und Unternehmen sicherheitspolitische Krisen gemeinsam bewältigen können
von Dr. Dirk Freudenberg
Überblick
Moderne Industriegesellschaften besitzen gerade in Ballungsgebieten eine Vielzahl an Kritischen Infrastrukturen – wie Telekommunikation, Stromversorgung und Verkehrswesen. Deren Störung oder Ausfall kann zu massiven Beeinträchtigungen führen. Zum einen ist der Staat häufig nicht mehr Eigentümer dieser Schlüsselressourcen, sondern hat große Teile davon an privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen übergeben. Zum anderen machen Naturkatastrophen weder an staatlichen noch an Unternehmensgrenzen halt.
Um gesamtgesellschaftliche, wirtschaftliche und administrative Abläufe zu schützen bzw. rasch wiederherzustellen, sollten Staat und Unternehmen in vertrauensvollen Sicherheitspartnerschaften zusammenarbeiten. Als einen Schritt in diese Richtung bietet die Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) für die Vertreter staatlicher Einrichtungen und ausgewählter Unternehmen der freien Wirtschaft krisennahe Schulungen an.
Weil eine Krise gerade am Anfang häufig durch Chaos gekennzeichnet ist, können betriebliche Sicherheitsvorkehrungen und Checklisten alleine niemals alle Unwägbarkeiten berücksichtigen. In kritischen Situationen müssen vielmehr die aktuelle Lage festgestellt, Handlungsmöglichkeiten abgewogen sowie Entschlüsse gefasst und kontrolliert werden. Erfolgreiches Führungsdenken und zielgerichtetes Führungsverhalten sind daher eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen der Krisenbewältigung.
Bisher waren Unternehmen bei der Ausbildung und Einübung von Führungseigenschaften in Krisensituationen weitgehend auf sich selbst gestellt. Die AKNZ möchte die Führungsausbildung für Krisenstäbe konzeptionell vereinheitlichen. Außerdem sollen die Schnittstellen und Rollen externer Akteure – beispielsweise aus der Privatwirtschaft – bei der staatlichen Krisenbewältigung optimiert werden. Auch die Aufnahme und aktive Einbindung von Unternehmensvertretern als nichtständige Mitglieder in die entsprechenden Krisenstäbe ist wünschenswert.
Über den Autor
Dr. Dirk Freudenberg leitet seit Oktober 2006 kommissarisch den Fachbereich Sicherheitspolitik, Grundlagen, Koordination der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Dr. Dirk Freudenberg
Langfassung
Die ausführliche Fallstudie mit zahlreichen Detailinformationen ist im folgenden Sammelband enthalten:
| 
| Frank Roselieb / Marion Dreher (Hrsg.), Krisenmanagement in der Praxis: Von erfolgreichen Krisenmanagern lernen, Erich Schmidt Verlag, Berlin, 2008, 276 Seiten, EUR 49,95 ISBN 978-3-503-10090-3
| Inhalt | Bestellen | |
Erstveröffentlichung im Krisennavigator (ISSN 1619-2389): 10. Jahrgang (2007), Ausgabe 9 (September)
Seitenanfang |
Zurück |
Drucken |
Kontakt |
Sitemap |
Impressum
Vervielfältigung und Verbreitung - auch auszugsweise - nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung des Krisennavigator - Institut für Krisenforschung, Kiel. © Frank Roselieb 1998-2010. Alle Rechte vorbehalten. Internet: www.krisennavigator.de | E-Mail: roselieb(at)krisennavigator.de
|
|
|
Aktueller Kongress

Universität Münster 18. März 2010
Direkt zu den Fallstudien, Fachbeiträgen, Buchtipps, Links etc.
Krisenmanagement Krisendiagnose Krisenkommunikation Issues Management Risikomanagement Sicherheitsmanagement Katastrophenmanagement
Ihren Beitrag ergänzen? Kontakt
Aktuelle Stellenangebote
Berater (m/w) Corporate Restructuring in München und Düsseldorf
Consultant (m/w) (promotionsbegleitend) Unternehmensbewertung in Leinfelden-Echteringen
Consultant (m/w) (Hochschulabsolvent) Unternehmensanalyse in Düsseldorf
Aktuelle Interviews
Frank Roselieb zur Vertrauenskrise bei der CDU Sachsen, in: dpa.de (06. März 2010)
Frank Roselieb zur Markenkrise von Opel, in: Tagesschau.de (19. Februar 2010)
Frank Roselieb zum Beruf als Krisenmanager, in: Die Welt (30. November 2009)
Frank Roselieb zur Rolle der Pressesprecher im Krisenfall, in: WDR 5 (10. September 2009)
Frank Roselieb zur Krisenkommunikation von Vattenfall (Déjà Vu), in: NDR Fernsehen (08. Juli 2009)
Frank Roselieb zur Compliance- Kommunikation der Deutschen Bahn, in: W&S (Mai / Juni 2009)
Frank Roselieb zur Kommunikation bei Restrukturierungen, in: Focus (11. April 2009)
Frank Roselieb zur Krisenkommunikation im Insolvenzfall, in: CRN (10. März 2009)
Frank Roselieb zur Krisenkommunikation der HSH-Nordbank, in: Die Welt (22. Januar 2009)
Frank Roselieb zur Krisenkommunikation des Papstes im Vatikan, in: HR Info (05. Februar 2009)
Frank Roselieb zur Markenkrise bei Opel, in: Welt am Sonntag (23. November 2008)
Aktuelle Artikel (.pdf)
Frank Roselieb zur Kommunikation in der Krise, in: meo (IHK Essen) (Oktober 2009)
Frank Roselieb zur Restrukturierungs- kommunikation für Bankmanager, in: Sonnemann (HfB) (September 2009)
Frank Roselieb zur Karriere in Krisenzeiten, in: managerSeminare (Juli 2009)
Frank Roselieb zur Krisen-PR im Web 2.0, in: upgrade (März 2009)
Aktueller Buchtipp

Suchen Sie weitere aktuelle Publikationen? Institutsbibliothek
Pressespiegel (Auswahl)
Krisenmanagement: Ein Fall für den Krisenstab [Financial Times] Stell dir vor, es ist Krise [Manager Magazin] Die virtuellen Sanitäter [Die Welt]
Krisenkommunikation: Litigation-PR [Financial Times] SAP vs. Orcale [Computerwoche] Krisen-PR im Internet [PR Guide]
Issues Management: Gefangen im Netz [Süddeutsche] Bundeskanzler [Tagesthemen, Spiegel] Deutsche Bank [Süddeutsche, Spiegel]
Risikomanagement: Bedarf an Beratern wächst [Financial Times] Bevor Snuttig platzt [Financial Times] Warnende Stimme [Fluter]
Katastrophenmanagement: RWE Weser Ems [WDR, Handelsblatt] Hier gibt es nichts zu sehen [Financial Times]
Sicherheitsmanagement: Wie Rückrufaktionen gelingen [Financial Times] Irak-Krieg [Die Welt, Spiegel]
|
|